Zurück in die Zukunft.

Mir ist kein passender Titel eingefallen, denn gestern habe ich meinen Geburtstag nachgefeiert. Endlich, denn eigentlich habe ich Mitte März Geburtstag. Aber irgendwie hat es nie gepasst oder irgendwas kam immer dazwischen. Außerdem wollte ich gerne im Garten feiern, denn so in der Natur ist es eben am schönsten.

Gesagt, getan. So wurde es gestern eine gemütliche Angelegenheit mit lockerem Kaffee trinken, bevor es nachher zum nächsten Familienevent geht. Zum Glück habe ich nun erstmal Sommerurlaub und somit keinen Blick mehr für die Uhr. Maximal wenn ich Laufe und mit dem Rad unterwegs bin. Sportlich möchte ich die kommenden Wochen wieder intensivieren. Der Frankfurt-Marathon startet in 112 Tagen und mit dem Gravelbike wollte ich noch 1-2 Orbit’s in diesem Jahr fahren.

Und nachdem es in dieser Woche endlich mal etwas kühler war, soll es passenderweise in der kommenden Woche wieder sommerlicher werden. Perfekt, somit gibt es keine Ausreden mehr.

Ins Laufen bin ich seit meinen Wiedereinstieg im Mai wieder so richtig reingekommen. Das fühlt sich alles sehr gut an und ich freue mich auf den richtigen Marathonvorbereitungseinstieg in 2 Wochen. Beim Radeln ist es ähnlich. Das ist seit Mai zwar etwas weniger geworden, aber die Form ist noch immer ganz gut, denn die Durchschnittsgeschwindigkeiten sind noch immer sehr fix und auch bei leichten Anstiegen kann ich entspannt hochfahren.

Und sonst so? Die Zukunft ist nun endlich auch bei mir angekommen, denn seit 1,5 Wochen fahre ich ein Plug-In-Hybrid-Auto. Hybrid bedeutet, es gibt neben einem Verbrennungsmotor (Benzin oder Diesel) noch einen Elektromotor. Plug-In als Art, bedeutet etwa soviel, dass neben dem Verbrenner auch nur mit dem Elektromotor gefahren werden kann und die Akkus für den Elektromotor extern geladen werden können. Sieht man in letzter Zeit ja immer häufiger, dass Autos an Ladestationen stehen. Und jetzt gehöre ich auch zu diesen „Exoten“.

Zugegeben, es hat schon was – nur mit Elektromotor zur Arbeit zu fahren und keine Motorgeräusche mehr zu hören. Auch im „Notfall“ wenn der Akku leer ist – diesen entweder mit dem Benzinmotor zusätzlich zu laden oder normal im Benzinmotor weiterzufahren – nimmt einen etwas die „Angst“. Aber mit dem Laden an öffentlichen Säulen (An der normalen Steckdose zuhause geht es natürlich auch), muss ich erst noch warm werden.

In Mecklenburg-Vorpommern ist im Gegensatz zu anderen Bundesländern das Ladenetz noch ausbaufähig. Klar, irgendwie findest du in jeder Stadt auch mindestens eine Ladestation. Da es hier auch noch nicht so viele Elektroautos gibt, eigentlich auch immer eine freie Säule. Wenn ich aber für 3 Städte – mir schon 3 App herunterladen bzw. Konten einrichten muss, um diese dann überhaupt zu nutzen können, noch nicht ganz so optimal. Funktionieren tut es dann aber ohne Probleme, auch bei Regen.

Dank App hat man dann auch die perfekte Übersicht, was geladen wird und wie Hoch die Kosten sind. Keine Frage, dass funktioniert. Hybridautos werden vom Hersteller immer mit unglaublich niedrigen Verbrauchswerten beworben. In meinem Fall sagt Mercedes 2,1l auf 100km.

Dazu kann ich aber wirklich noch nichts sagen, denn der Verbrauch unterscheidet sich natürlich vom Ladezustand der Batterie und der eigenen Fahrweise sehr. Ich kann eben mit 0 Litern Benzin fahren, aber auch mit 10-12l. Wenn zum Beispiel der Akku nebenbei geladen wird und ich es etwas eiliger habe.

Jetzt im Urlaub werde ich sicherlich etwas mehr unterwegs sein und mal schauen, wie es in anderen Städten mit dem Laden aussieht.

Auch merke ich, dass sich mein Fahrverhalten ändert. Man lässt jetzt früher das Auto mal rollen, denn durch das Bremsen oder die Rekuperation wird die überfällige Energie gleich zurück in den Akku gespeist und kann so länger ohne Benzin fahren, somit den Verbrauch senken.

Außerdem sind die Autos schlau. Wenn ich eine Route ins Navi eingeben, zeigt er mir gleich passende Ladestationen im Bereich des Ziels an bzw. als Zwischenstopp, wenn ich nur mit Elektromotor unterwegs sein will. Auch ob diese Frei sind oder evtl. gerade genutzt werden. Das ist alles schon sehr ausgereift und praktisch für den Fahrer.

Ich bin wie gesagt auf die kommenden Wochen und die Langzeiterfahrung gespannt und werde darüber gerne berichten. Aber erstmal muss ich mich gleich ums Mittag kümmern und dann wartet wie geschrieben, ein weiterer Familienbesuch auf uns.

Schönen Sonntag euch und bleibt gesund!

Stephan


2 Gedanken zu “Zurück in die Zukunft.

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