Ein paar Zeilen.

In dieser Woche war nicht so viel los. Sportlich ging nichts. Die Achillessehne ist durch das vergangene Wochenende wieder ordentlich dick gewesen und mehr als vorsichtiges Dehnen und Kühlen war nicht zu machen. 

Mittlerweile ist die Schwellung aber zurückgegangen und auch der schmerzhafte „Punkt“ an der Sehne so gut wie nicht mehr spürbar. Trotzdem werde ich auch noch die kommenden Tage die Füße stillhalten und auch noch den Monat Juli vorsichtig machen. Ich hatte das Glück am Mittwoch und Donnerstag zur Physio zu können, wo massive Verkürzungen der hinteren Muskelgruppen in den Beinen festgestellt wurden. Dabei dehne ich „eigentlich“ ganz gut und nach fast jeder Trainingseinheit, trotzdem ist es sehr wahrscheinlich der Auslöser für die Reizung im rechten Bein. 

Schön dick die Sehne. Ruhe ist nun angesagt.

Und wenn ich mir die Trainingsumfänge der letzten Monate anschaue, kam da schon eine Menge zusammen. Aktuell stehe ich in diesem Jahr bei 1.478 Lauf- und 5.415 Radkilometer. Und eventuell wurde vielleicht doch auch mal eine Dehneinheit geschwänzt und irgendwann kommen dann die Probleme. Gerade das Radfahren ist ja bekannt dafür, die hinteren Oberschenkelmuskeln zu verkürzen.

Also noch lieber etwas abwarten und nicht wieder zu früh, zu viel machen. Denn eine Achillessehnenreizung kann chronisch werden oder im schlimmsten Fall die Sehne reißen. Das will ich natürlich auf keinen Fall! Außerdem will ich noch ein paar Jahre sportlich aktiv sein ohne Schmerzen oder Einschränkungen. 

Das „Folterinstrument“ für die nächste Zeit.

Das viele Sitzen auf Arbeit begünstigt ebenfalls das Verkürzen der hinteren Oberschenkelmuskulatur. Jedoch kann ich mir das eigentlich nicht vorstellen, dass es auch für mich zutrifft. Ja, ich bin Programmierer und sitze viel vor dem Rechner, aber zum Beispiel war in dieser Woche wieder ordentlich was los – so dass ich mehr zu Fuß unterwegs war als ich zum Programmieren kam. Wer hat eigentlich diese LabelPrinter erfunden? 

Naja und auch wenn man auf Arbeit an einem Punkt kommt, wo einem alles nervt – Spaß macht es mir trotzdem und ich bin sehr froh genau dort zu sein, wo ich jetzt bin! 

Die Freizeit habe ich also statt Radeln und Laufen eher mit Dehnen und Ruhe verbracht. So habe ich weiter die Tour de France geschaut und den 2.Band der Trilogie „Die Tribute von Panem“ angefangen sowie mir den ersten Film der Tribute angeschaut. Immer wieder erstaunlich, wenn man Buch und Film vergleicht – wie viel detaillierter so ein Buch ist. Klar, alles kann man einfach nicht in einem Film unterbringen. Aber bei den Tributen ist mir mal so richtig aufgefallen. Wer also nur die Filme kennt, sollte ruhig die Bücher dazu nochmal lesen.

Jetzt habe ich Urlaub und werde mal schauen, was ich mit der Zeit so anstellen werden. Eigentlich wollte ich ja beim TPBR starten, aber mit der Sehne hätte das wirklich keinen Sinn. Das ist schon echt Schade, weil es mich so sehr gereizt hat und ein bisschen (mehr) Wehmut kommt in stillen Momenten doch durch… 

Naja, es nützt ja jetzt alles nichts. So werde ich den Juli also noch abwarten und dann mal schauen was in der 2.Jahreshälfte noch so geht. Kopf hoch!

Genießt den hoffentlich trockenen Sonntag und habt einen guten Start in die neue Woche.

Liebe Grüße,

Stephan


2 Gedanken zu “Ein paar Zeilen.

  1. Gute Besserung! Bei mir war es zu viel Sitzen und zu wenig ausgleichende Bewegung den Winter über. Ergebnis: Ischias-Beschwerden.

    Die Übungen von Roland Liebscher haben mir sehr geholfen und natürlich wieder regelmäßige Spaziergänge und Wanderungen. Auf seinem Kanal gibt es auch Videos zum Thema Archillessehne.
    Nur so als kleiner Hinweis. Ich sag immer: Ausprobieren kann mann es. Was hat man zu verlieren? 😉

    https://www.youtube.com/results?search_query=liebscher+bracht+achillessehne+

    Gefällt 1 Person

    1. Ja, seine Videos schaue ich mir auch immer an und die Übungen mache ich tatsächlich. Ich glaube, da gibt es wirklich niemand besseren.
      Danke trotzdem für den Tipp! 🙋🏻‍♂️

      Ich bin auf den Podcast gespannt. 🤗

      Gefällt mir

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