Weekendwarrior.

Früher nanne ich Triathleten so, die unter der Woche kaum Zeit zum trainieren hatten aber am Wochenende dann ordentlich reingehaun haben. Lange Radfahrten, Lange Läufe ect… Dieses Wochenende war ich selbst so ein „Krieger“ aber immer der Reihe nach.

Die Woche verging dieses Mal eigentlich wie im Flug, dank des tollen Frühlingswetters und der Zeitumstellung kommt einen der Leben viel entspannter vor, weil es eben schön länge hell und warm draußen ist. Da ich seit ein paar Wochen schon kaum eine Nacht durchschlafe bzw. immer früh wach bin, nutzte ich den Samstagmorgen kurz nach Sonnenaufgang und schnappte mir mein Rennrad und fuhr los.

fullsizeoutput_c80.jpegNach 2h zeigte die Uhr noch nicht einmal 9Uhr an. So frühstückten meine Freundin und ich erstmal in Ruhe und planten den Tag. Die Sonne schien und Frühstück in der Sonne im T-Shirt war ohne Probleme möglich. Wo also sollte es hingeben? Natürlich zum Strand an die Ostsee! Das Wetter war TOP, was will man mehr!?!

Angekommen präsentierte sich das Paradies auf Erden. Kaum Wind und kaum Besucher, so das das Gefühl aufkam wir hätten den Strand für uns alleine! Wunderbar! Schuhe aus und dann ging es ins Wasser und den Sandstrand entlang. Es war wie Urlaub und man wollte wirklich nicht weg. Abends gingen wir noch in die City und ließen bei einem Cappuccino, schönen Gesprächen und herrlichem Sonnenuntergang den Tag ausklingen. Balsam für die Seele!

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Der Sonntag dagegen war das komplette Gegenteil. Die ganze Nacht regnete es und man fragte sich wirklich, ob man den Tag gestern nur geträumt hatte. Nichts desto trotz wollte ich heute mit meinen Kumpel Berti noch eine Runde mit den Rennrad drehen. (Ihr merkt meine RadChallenge nehme ich ernst! ;-)) Und kurz vor Treffpunkt sollte es zumindest aufhören zu regnen und so fuhren wir bei „frischem“ Wetter los. Da Berti in Hamburg arbeitet, sieht man sich maximal alle 3-4 Wochen mal und so verging unsere knapp 60km-Runde quatschend wie im Flug. Berti ist nicht einfach nur Berti, sondern ein Mitorganisator der Meckenburger Seen Runde kurz MSR. Einem Radmarathon mit einer Länge von 300km sowie knapp 2000 Höhenmeter komplett durch das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Und wir haben gleich noch Nägel mit Köpfen gemacht. Denn 2018, also im nächsten Jahr darf er als Mitorganisator dann auch mal selber mitfahren und das werden wir beide dann gemeinsam tun! 300km… Da habe selbst ich einen ganz schön Respekt vor. Im Training bin ich mal knapp 205km gefahren und bei meinen Ironman-Starts ein paar mal die 180km… Aber 300km ist echt nochmal ein anderes Kaliber.

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Tja, und wie wir auf unserer Tour heute noch scherzten, kam danach auch richtig schön die Sonne raus. So dass mich entschloss nochmal einen Lauf hinten dran zu hängen. Eben ganz schön Sportlich dieses Wochenende. Die Wochen an sich war eigentlich auch ganz gut, nur das Laufen lief diese Woche garnicht. Der Magen hat mir von Anfang bis Mitte der Woche ganz schön zu schaffen gemacht, da war das Laufen echt eine Qual. Naja… Spaß soll das Ganze ja machen. 😉

In Zahlen ausgedrückt:

Schwimmen (1x): 2,3km
Radfahren (3x): 139km
Laufen (4x): 35km

Mein Highlight welches mir wirklich zu Herzen ging, war allerdings ein Gespräch mit meiner Freundin am Samstagabend. Sie ist beruflich gerade auch etwas unzufrieden und kennt auch meinen momentanen Gemütszustand… Und meinte dann zu mir, am liebsten würde sie ihre Sachen packen und wir fahren einfach weg. Irgendwohin und machen einen Neuanfang. Wo uns niemand kennt und wenn es uns nicht mehr gefällt ziehen wir eben weiter. Ich war ziemlich überrascht, denn eigentlich ist sie eine sehr selbstbewusste, interlligente und zielsträbe junge Frau. Sie hat einen sehr guten Studienabschluss und einen Traumjob. Das von ihr zu hören, was man selbst sich manchmal so wünscht war schon wirklich ein fesselndes, sehr schönes Gefühl. Und wer weiß… Wir sind beide noch Jung und es steht einem in der heutigen Zeit die ganze Welt offen.

Ich wünsche euch was!

euer Stephan

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