Seid neugierig.

Wie ihr wisst, war mein letztes Buch, was ich gelesen habe „Kurze Antworten auf große Fragen“ von Stephen Hawking. Der Physiker gilt als einer der ganz Großen unserer Zeit ua. durch den Beweis der Existenz von Singularitäten in der allgemeinen Relativitätstheorie. 

Neben dem fachbezogenen Inhalt des Buches, erfuhr man sehr viel über den Menschen Hawkings sowie seine Einstellung zum Leben, seiner Motivation zum Entdecken sowie seiner Neugier. 

Das Buch endete mit den folgen Sätzen:

Und damit ist eigentlich alles auf den Punkt gebracht. Denn die Neugier in unserem Leben macht das Leben doch erst aus!? Wenn wir nicht neugierig sind, werden wir niemals über den Tellerrand schauen, Dinge entdecken und begrenzen uns auf unser kleines Universum. Dabei ist die Welt da draußen riesig und es gibt soviel was auf jeden einzelnen von uns wartet.

Neugier ist übertragbar auf unsere Hobbys, aber auch auf unseren Beruf. Um mal von mir ausgehend – der IT – wäre es geradezu fahrlässig sich nicht für neue Entwicklungen, Techniken oder Technologien zu interessieren. „Immer am Ball bleiben“ sagten schon einige Berufsschullehrer. Gerade der IT-Bereich entwickelt sich ständig weiter.

Aber auch im privaten Umfeld tut Neugier gut. Man verlässt mal eingelaufene Pfade und entdeckt plötzlich Dinge, die das persönliche Leben bereichern. Wie ich letztes Jahr das Bouldern oder in letzter Zeit die vielen neuen Touren, Orte und Bekanntschaften mit meinem Gravelbike. 

Außerdem kann „Neues“ ausprobieren auch toll sein. Praktisch wie Weihnachten, nur das man nicht 1 Jahr darauf warten muss. 

Gravelbike ist ein gutes Stichwort, denn zum Anfang dieser Woche zeigte der April was er kann und es gab milde Temperaturen. Perfekt um zumindest in kurzer Hose nachdem Feierabend noch mit dem Rad unterwegs zu sein. 

So kamen in dieser Woche gute 13h Sport zusammen. 3x bin ich draußen gefahren, 1x auf der Rolle, 4x gelaufen und 2x stand Athletik auf dem Programm. Reicht für diese Woche, denn die letzten beiden Wochen waren umfangtechnisch ordentlich, so dass die Beine schon etwas müde waren, auch wenn der Kopf mehr wollte.

Auch stand in dieser Woche mehr der „nicht sportliche“ Teil im Vordergrund. Freunde treffen oder das Entdecken des M1-Chips in meiner neuen Apple-Hardware. Mittlerweile habe ich mir auch zwei Lizenzen von ParallelsDesktop für den Mac (Die nutze ich aus Überzeugung und bekomme kein Geld für die Werbung hier!) geholt. Das ist eine Software, um virtuelle Hardware zu simulieren und andere Betriebssysteme in einer „Box“ laufen zu lassen. So musste ich zur Freude überraschend feststellen, dass diese außerordentlich gut auf dem M1-Chip läuft. Sogar bei 2 VM (Kali Linux 01.2021 und Ubuntu 20.04) gleichzeitig meldet sich der Lüfter des MacBookPro nicht. Uff…

Außerdem habe ich mich weiter mit der Programmierung in C bestätigt, mit Themen rund um die Verschlüsselung und Kryptografie befasst, bei der gestrigen Mitgliederversammlung des Chaos Computer Club online beigewohnt/abgestimmt und mit meinen Azubikollegen „DIE“ App-Idee überhaupt entwickelt. Erzählen werde ich noch nichts, will ja schließlich nicht, dass jemand uns zuvorkommt. 

Auf der Arbeit war diese Woche auch wieder alles super. Mit Spaß und Freude wurden anfallende Aufgaben erledigt, nur auf den heutigen Tag hätte ich gerne verzichtet. Denn in unserem Veranstaltungsgebäude fanden gestern und heute, trotz Corona, die Tagung des Landesverbandes MV von „Die Basis“ statt. Einer neue Partei die sich aus der Anti-Corona-Bewegung gegründet hat und gegen den Lockdown und das Tragen von Masken sind. Eine Verlinkung auf die Homepage spare ich mir, denn von mir gibt ganz bestimmt keine Unterstützung. 

Bevor ich aber diese Woche erfahren habe, dass diese Partei bei uns tagt – las ich auf der Seite von Netzpolitik.org (Hier spende ich gerne mal einen 10er!) dass die Partei „Opfer“ eine Hackerattacke geworden ist. So befanden sich tausende Mitgliederdaten der Partei ungeschützt im Netz. Datensätze mit Namen, Adresse, Personalausweisnummer und Bankverbindung. Jackpot! Auf Nachfrage von Netzpolitik.org räumte die Partei den schwachen Schutz der Daten ein und bestätigte den Vorfall.

Naja, heute tagten also die Jungs und Mädels und diskutierten über Gott und die Welt.

Aber um die Sache abzuschließen: Wie am Anfang geschrieben, soll man ja neugierig und offen für Neues sein. 😉

Achja, diese Woche habe ich dann noch ein neues Buch angefangen. Geschrieben hat es kein geringerer als Bill Gates (der Microsoft-Mann). In den letzten Jahren hat er sich ja immer mehr aus der Softwareentwicklung zurückgezogen und mit seiner Foundation sich für Armut in der Welt eingesetzt. Mittlerweile benutzt er sein Geld aber auch für die Bekämpfung des Klimawandels („Die Aluhüte ehmm… Basis“ meint dazu übrigens: „Gibt’s nicht.“) und so erschien vor einigen Woche sein Buch: „Wie wir die Klimakatastrophe verhindern“. 

Sehr interessant geschrieben mit vielen Diagrammen und richtigen Quellenangaben zeigt er schon auf den ersten 50 Seite ein düsteres Bild, wenn wir die Treibhausgase nicht drastisch reduzieren und die Erderwärmung stoppen.

So fängt man dann auch langsam an, sich Gedanken zu machen was man selbst tun kann. Darum habe ich gestern mein „altes“ iPad Pro reaktiviert, die neuste iPadOS Beta eingespielt und zusammen mit dem Apple Pencil werde ich nun versuchen, noch mehr auf Papier auf der Arbeit zu verzichten. Da ich schon seit einiger Zeit die „Notizen“-App sehr viel privat nutze (Einkaufsliste, Haushaltsbuch, Erinnerungen und und und…) werde ich versuchen, meine „Zettelwirtschaft“ auf Arbeit damit abzuarbeiten und zuklünftig zu erledigen. Schließlich habe ich das Teil, warum also nicht vernünftig nutzen! 

macOS Big Sur 11.4 Beta 1 ist diese Woche auch noch erschienen.

Fahrrad fahre ich zurzeit ausschließlich (Mein Auto ist dieses Jahr vielleicht 100km gelaufen.), einen Ökostromanbieter habe ich schon, Wasser in Flaschen kaufe ich auch keine mehr und benutze eine Trinkflasche täglich auf der Arbeit, so dass ich nur bei der Mülltrennung nochmal ran muss…

Ich denke, auch kann jeder, wenn er denn möchte über seine Gewohnheiten nachdenken und irgendwie einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Probiert euch aus und seid immer neugierig für Neues.

In diesem Sinne einen schönen Restsonntag und kommt gut in die neue Woche!

Stephan


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