Wechselhaft.

Nicht nur das Wetter, sondern auch die Gefühle können wechselhaft sein. Kommen wir aber erstmal zum Wetter.

Eigentlich haben wir schon Frühling, aber das Wetter zeigt sich ungemütlich, kalt und eher herbstlich. Ist mal die Sonne draußen, kommt ein kräftiger Regenschauer für 10min und dann kommt wieder die Sonne. So geht das dann gerne mal den ganzen Nachmittag. Planbar gleich Null. Die Temperaturen in Kombination mit dem kalten Wind machen es auch nicht gerade besser und so können wir hoffen, dass der Sommer nicht auch so werden wird. Aber nun gut, wir können es nicht ändern und müssen das Beste draußen machen.

Kommen wir nun zu den Gefühlen. Wer zum Beispiel Hansa Rostock-Fan ist, dürfte sich auch heute noch über den Aufstieg in die 2.Liga freuen. Auch in Zeiten von Corona durften gestern gute 7.500 Zuschauer ins Stadion, die Bilder zeigten: „Corona-Konform“ war das ganze irgendwie nicht und sieht eigentlich anders aus. Auch unverständlich das alle andere Sportarten, gerade der Breitensport, sehen müssen, wo sie bleiben bzw. Wettkämpfe oder Vereinstrainings gar nicht erst stattfinden darf. Naja, Fußball über alles… :-/

Und dann gibt es da noch das Thema St.Pölten. Die langjährigen Leser wissen, dass ich zur Stadt St.Pölten bzw. dem Triathlon dort eine ganz besondere Beziehnung habe. Insgesamt 7mal bin ich dort gestartet und habe den Wettkampf, die Stadt und die Gegend wirklich lieben gelernt. Mein letztes Rennen mit Pro-Lizenz war dort und ich denke noch immer sehr gern an die Zeit zurück. 

Die Stadt Sankt Pölten in Österreich. Für mich etwas ganz besonderes.
Wie häufig spielte dort der Wettergott Ende Mai mit und es war Sommer.

Im letzten Jahr fiel der Triathlon wie überall Corona zum Opfer, aber kommendes Wochenende geht es dort bei der Challenge St.Pölten über die Halb-Ironman (1,9km Schwimmen, 90km Radfahren und 21km Laufen) wieder ordentlich zur Sache. Und ja, in den letzten Tagen erwische ich mich wieder häufiger mit einem lachenden und einem weinenden Auge in Gedanken und der Gewissheit dort nicht dabei zu sein. Oft frage ich mich dann nach dem „Was, Wäre, Wenn?“ gewesen.

Es gab dort wieder unvergessliche Augenblicke.

Man soll nicht immer zurückblicken, sondern nach vorne schauen. So bin ich noch „relativ“ jung und ich kann noch viele Jahre dort starten. Zurzeit liegen die Prioritäten eben anders und diese machen mich auch glücklich. Und Glück sowie Gesundheit sollten sowieso die obersten Prioritäten im Leben sein. 

Diese Woche lief es aus sportlicher Sicht wieder ganz gut. Es kamen zwar nicht ganz so viele Stunden zusammen wie in der letzten Woche, aber mit 12,5h auch nicht gerade wenig. So war ich in dieser Woche wieder knapp 8h im Sattel und fast 4h Laufen. Dazu kam noch eine Athletikeinheit und das war’s.

Gestern noch am Vormittag das herrliche Wetter genutzt.

Gestern war ich mal wieder zu einer längere Gravelrunde am Vormittag unterwegs, bevor es am Nachmittag wieder richtig schön Wechselhaft gewesen ist. Da ist man dann froh drinnen zu sitzen, ein bisschen Kuchen zu essen und ein gutes Buch zu lesen.

So habe ich diese Woche mit „Wenn die Hoffnung stirbt, geht’s trotzdem weiter“ von Jean Peters angefangen. Dieser ist Gründer des peng!-Kollektiv – die durch so manche künstlerisch-politische Aktion immer wieder in der Öffentlichkeit für Aufmerksamkeit sorgten.

Außerdem nutze ich meine Freizeit, um weiter in C zu programmieren, besorgte mir Pflanzen für Terrasse und Wohnung oder entspannte einfach. Ich genieße es auch unheimlich, ganz allein und nur für mich zu sein. 

Heute werde ich den Tag auch noch entspannen und morgen am Pfingstmontag wohl nochmal eine längere Tour auf dem Rad drehen.

Frohe Pfingsten und bis dann,

Stephan


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