6.000.

Der regelmäßige Leser dieser Seite weiß, dass ich jedes Jahr meine persönliche Radchallenge absolviere. Es geht dabei um die Herausforderung den Radkilometerumfang meines letztens Triathlon-Profijahres von 2016 mit 8.662km zu überbieten und seit 2017 bin ich bisher jedes Jahr irgendwie dran gescheitert. Nur in diesem Jahr schaut es bis jetzt ziemlich gut aus, denn in dieser Woche ist mir zufällig aufgefallen das ich schon die 6.000km-Marke geknackt habe. Und wir haben noch nicht einmal September! Ok, ein bisschen ist auch wohl Corona schuld, denn häufig konnte man nicht viel mehr machen als draußen Rad zu fahren und so kamen da natürlich so einige Kilometer zusammen. Seit Mitte Juni befindet ich mich ja auch quasi in der Vorbereitung auf den BikingMan France im nächsten Jahr und so versuche ich, soviel Zeit wie möglich auf dem Rad zu verbringen. Schauen wir mal, ob ich die 8.662km in diesem Jahr noch geknackt bekomme. Der Weg ist das Ziel.

Auch war ich diese Woche mit knapp 18h Sport wieder gut unterwegs. 4x Laufen, 4x auf dem Rennrad sowie 1x Schwimmen und 1x Bouldern. Am Mittwochabend war noch der traditionsreiche 37.Heidberg-Stundenlauf. Es war schon der 2.Lauf der Serie in diesem Jahr und ich habe mich auch mal wieder bei schön warmem Wetter dran versucht, um zu sehen wie weit ich in einer Stunde laufen kann. Am Ende waren es überraschende 15.404m und damit soweit wie schon lange nicht mehr. Das hat mich schon selbst überrascht, dabei war es so entsetzlich warm beim Laufen. Die Laufform scheint da zu sein, es fehlen nur Wettkämpfe… Egal, die Hauptsache ist es hat Spaß gemacht und man hat mal wieder viele bekannte Gesichter wiedergetroffen.

Corona ist noch ein gutes Stichwort, denn dieses Jahr in bekanntlich wirklich alles anders. Die Zahl der Neuinfektionen steigt wieder und so verbrachte ich meinen Sommerurlaub zuhause statt im Ausland. Sei es drum, schließlich ist es hier in Mecklenburg-Vorpommern auch sehr schön und so vergingen die 14 Tage Urlaub wie im Flug und es kam nicht einmal Langeweile auf. Am Dienstag, den wohl einzigen Regentag der letzten 3 Wochen, waren meine Freundin und ich auch mal wieder klettern, nach knapp 3 Wochen, und es hat wieder soviel Spaß gemacht – dass ich nun wieder richtig motiviert bin, wöchentlich nach Rostock zum bouldern zu fahren. Auch meine Freundin hat wieder Blut geleckt und plant nun auch wieder häufiger zu gehen. 

Natürlich waren wir auch sonst viel unterwegs. Ob am See, an der Ostsee, mit den Rennrädern und zu Besuch bei Familie. Langweilige wurde es wirklich nie. Die Liste unserer vorher geplanten Unternehmungen ist lang und noch gar nicht abgearbeitet, da geht es für mich morgen schon wieder los zur Arbeit. Aber ich freue mich, konnte man doch etwas abschalten und neue Kraft tanken. 

Auch wollte ich die Urlaubstage nutzen, um weiter in C zu programmieren und irgendwann mein Bootloader-Projekt umzusetzen. Doch ich glaube, nur 2x knapp 1,5h habe ich mich wirklich damit während des Urlaubes damit beschäftigt. Zu meinem Bootloader-Projekt werde ich in der kommenden Woche aber mal wieder ein kleines Update schreiben und euch auf den aktuellen Stand bringen.

Blieb die Zeit doch mal für ein paar ruhige Minuten, habe ich die Zeit zum Lesen genutzt. Nachdem ich in der letzten Woche das Buch von Huib Modderkolk – „Der digitale Weltkrieg“ durchgelesen habe, habe ich am Sonntagabend ein neues Buch begonnen. Es handelt sich dabei um „Die große Zerstörung“ von Andreas Barthelmess und geht um die Vor- sowie Nachteile der Digitalisierung in unserem Leben. Bisher habe ich die Hälfte des Buches durch und soviel Neues noch nicht entdeckt. Aber es eröffnet einem eine andere, neue Sichtweise auf die viele Dinge.

Heute Nachmittag soll das Wetter ja auch wieder eher durchwachsen werden – so dass ich hier bestimmt noch ein paar Seiten weiterlesen werde. Es wird also nur noch entspannt, um morgen wieder frisch und munter für die Aufgaben im Job zu sein.

Schönen Sonntag und bis dann,

Stephan


7 Gedanken zu “6.000.

    1. Bei uns in Mecklenburg gibt es tatsächlich noch die eine oder andere kleine Veranstaltung… Letztes Wochenende gab es sogar einen Mitteldistanz-Triathlon mit 45 Starter und am Wochenende einen kleinen Triathlon mit 100 Starter 🤷🏻‍♂️

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    1. Ach, da bin ich tatsächlich etwas optimistisch das bis Silvester wieder was geht. Beim „Kärnten Läuft“ am Wochenende in Klagenfurt/Österreich gab es sogar knapp 3.000 Starter:innen 👍🏻
      Mitte September findet von meinem Triathlonverein auch wieder hier ein Triathlon mit knapp 300 Startern statt. Hygieneauflagen müssen erfüllt sein und dann ist auch viel möglich 🙂

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      1. Ja, ich denke es herrscht sehr viel Unsicherheit bei den Veranstaltern. Das mit deinem Lauf ist natürlich sehr schade! Drücken wir die Daumen das es im nächsten Jahr wieder normal weitergeht 🙂
        Das Jahr ist echt gelaufen…

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