„Wenn jetzt Sommer wär…“

So klingt es doch häufig aus dem Radio. Und? Es ist Sommer, denn seid dieser Woche erreichen die Temperaturen durchweg über 20’C und somit steigt bei allen die Gute-Laune-Stimmung. Nach der Arbeit gehts dann häufig an den See, Eis essen oder wie in meinem Fall am Mittwoch zur Heidberg-Stundenlauf-Serie. Dort hieß es bei sehr sommerlichen Temperaturen 1h lang soweit laufen wie es möglich.

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Ich bin der Läufer mit der Startnummer 16 und der weißen Cap. Das Wertungsystem funktioniert trotzdem noch etwas anders, denn nicht die weiteste zurückgelegte Strecke gewinnt. Denn zusätzlich wird noch das Alter und Gewicht mit einbezogen und so habe ich als „junger Hüpfer“ nie eine Chance auf den Gesamtsieg und landete an dem Tag auf Platz 12. Eine Menge Spaß macht es trotzdem und man trifft viele bekannte Gesichter. Die weiteste Strecke erreichte ich an dem Tag dennoch und somit war es ein gutes Training für „meinen Weg“ zum Frankfurt-Marathon.

Auf der Arbeit lief es diese Woche auch sehr gut und war richtig schön abwechslungsreich. Anfang der Woche beschäftigte ich mich mit einem kleinen „Bastelprojekt“ mit dem RaspberryPi. Mein Ausbilder und ich kamen auf die Idee, für unsere Serverräume eine Temperaturüberwachung zu installieren und so baute ich mit dem RaspberryPi und einem Temperatursensor sozusagen ein Thermometer welches die aktuelle Temperatur misst. Gleichzeitig sendet der Raspberry diese Werte ins Netzwerk, womit es möglich ist, von jedem Rechner aus die aktuelle Temperatur auszulesen. Zusätzlich kann er Warnungen für Höchst- und Niedrigwerte senden und somit die umfassende Überwachung der Temperatur gewährleisten.

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Die ganzen Kabel entstanden durch den Probezusammenbau. Wenn das System richtig eingesetzt würde, werden die Kabel gekürzt, etwas gelötet und alles würde viel sauberer aussehen.

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Dennoch lief das System schneller als gedacht und überwacht zurzeit unser Büro. Wir haben nicht schlecht gestaunt als uns Werte über 26’C angezeigt wurden. Früher in der Schule gabs es da Hitzfrei…

Ein andere Projekt diese Woche war die Photobox für unser Labor. Ich schrieb schon einmal darüber, dass die Kolleginnen ein „Box“ benötigten um Probenbilder anzufertigten. Durch die Box soll es dann schneller gehen als der übliche Weg – jedes Photo per Digialkamera zu schießen. Die Box und das System an sich funktionieren auch ganz gut, nur waren die bisherigen Kameras in ihrer Auflösung nicht ausreichend. Darum wird es jetzt wohl eine Spiegelrelexkamera mit Fußgestell werden.

So können die Mitarbeiterinnen die Probe in der Box platzieren, die Spiegelreflexkamera positionieren und ein Photo auf dem Computer schießen sowie es im System zu den dazugehörigen Daten ins System einpflegen. Klingt kompliziert? Ist es aber garnicht… 🙂

Den Rest der verbleiben Zeit war ich diese Woche also am See, hab gelesen oder war am Computer. Dort befasse ich mich zurzeit mit dem Thema Exploits. Kurz gesagt sind das Programmierfehler die dazu ausgenutzt werden können um Schaden auf Computersysteme anzurichten oder Programme anderes reagieren zu lassen als eigentlich vorgesehen. Als Programmierer ist man manchmal seiner Verantwortung garnicht bewusst, wenn man Software schreibt, was möglicherweise alles passieren kann. So finde ich das Thema recht spannend und vielleicht hilft es mir dabei zukünftig besser zu programmieren.

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Ein häufiger Exploit ist der Buffer Overflow oder Speicherüberlauf genannt. Er kann dazu genutzt werden, Schadsoftware auf dem Computer auszuführen ohne die „Erlaubnis“ zu haben und so an höhere Rechte zu gelangen. Das ganze ist ziemlich technisch, vielleicht schreibe ich mal einen eigenen Artikel dazu.

Heute werden ich wie gesagt nurnoch entspannen wie es diese Kühle tun, die ich gestern auf dem Rennrad noch gesehen habe.

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Genießt also den Sommer und lasst es euch gut gehen!

Schönen Sonntag,

Stephan

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