Langsam wieder reinkommen…

Das neue Jahr ist knapp eine Woche alt und so langsam muss man wieder in den Alltag reinkommen. Die ganzen Feiertage, Besuche und freien Urlaubstage bringen einen ganz aus dem Rythmus und darum tat ich mich am Dienstag auch erstmal etwas schwer wieder in die „Puschen“ zu kommen. Trotzdem war es schön, nach einer Woche wieder auf der Arbeit zu sein und all die ganzen Kollegen und ihre Geschichten über das Erlebte der Feiertage und Silvester zu hören.

Programmiert habe ich diese Woche wieder fleißig und erneut die Bestätigung bekommen, dass es auch 2018 eine gute Entscheidung war die Ausbildung im September letzten Jahres zu beginnen.

Und da man im neuen Jahr immer mit ein paar Vorsätzen anfangen soll, nutze ich nun täglich meine Nalgene Classic Wide Mouth Trinkflasche auf die Arbeit. Einer meiner Vorsätze ist nämlich zukünftig weniger PET-Flaschen Mineralwasser zu verwenden und so etwas für den Umwelt zu tun. Warum auch, denn Leitungswasser ist genauso gut und viel günstiger.

Das Training läuft im neuen Jahr auch weiter ganz rund. Am Neujahrsmorgen bin ich zusammen mit meiner Freundin gelaufen und nachmittags dann vor verschlossener Schwimmbadtür wieder in die Realität zurück geholt worden. Klar, die Mitarbeiter wollen auch mal frei, obwohl ich das schön doof fande. 🙂

Sonst bereite ich mich ja wie gesagt auf meinen Frühjahrsmarathon Ende März vor und habe diese Woche einen TDL über 19km absolviert sowie einen langen Lauf über knapp 22,5km. Dazu war ich noch einmal 2mal im Becken und 2mal bei Zwift unterwegs sowie einmal gemütlich mit meiner Freundin auf einer „Cappuccinoradtour“.

Heute am Sonntag haben wir dann nochmal das Wetter genutzt für einen langen Spaziergang in der Sonne unternommen und uns gegenseitig für die kommende Woche motiviert. Für meine Freundin steht wieder der Arbeitsalltag an und für mich beginnt die Erste, der zwei folgenden Berufsschulwochen. Aufmerksame Leser wissen, das diese Wochen nicht gerade zu meinen Favoriten gehören und ich gerne darauf verzichten könnte. Aber was will man machen, es gehört zur Ausbildung einfach dazu…

Auch habe ich mich die letzte Tage wieder mehr mit meinen Leben beschäftigt. Denn ich las die Tage einen Bericht, das der Mensch eigentlich nie zur Ruhe kommt bzw. soviele einfach unzufrieden mit ihrem Leben sind. Man arbeitet immer und vielleicht auch auf ein fernes Ziel, zum Beispiel die Rente zu. Statt das hier und jetzt viel mehr zu genießen. Man lebt eben nur einmal und naja, wenn ich alt bin und endlich meine Rente bekomme, was habe ich denn noch davon? Evtl. habe ich Schmerzen oder Krankheiten und kann dann das Leben auch nicht mehr entdecken. Als ich vor einigen Jahren noch unabhängig und Vollzeit-Triathlonprofi war, habe ich das Leben viel mehr genossen und die Zeit bewusster war genommen. Ich weiß noch die langen Radausfahren im Sommer am Montag, während gefühlt die ganze Welt genervt auf Arbeit war.

Ich wollte eigentlich nie einen richtigen 40h-Job und immer genug Freizeit haben für die vielen schönen Dinge im Leben. Jetzt jedoch dreht sich das Leben um die Arbeit herum und die Wochen und Monate fliegen nur so an einen vorbei… Und da stelle ich mir in den ruhigen Momenten wie beim langen Lauf schon die Frage, bin ich wirklich glücklich mit meinen Leben? Und um ehrlich zu sein, ich kann es garnicht richtig beantworten. Klar, ich bin glücklich meine Freundin zu haben, Sport zu machen und eben die Ausbildung zu absolvieren die ich immer schon machen wollte und trotzdem finde ich im inneren meines Herzen keine 100%ige Zufriedenheit. Aber gibt es die Überhaupt und ist der Mensch sowieso nicht immer auf der Suche nach dem Vollkommenden?

Ich werde mir darüber auf jeden Fall noch mehr gedanken machen, denn ich will am Ende meines langen Lebens sagen können: „Ja, ich bin glücklich und zufrieden. Mein Leben war perfekt.“

Habt einen schönen Start in die kommende Woche und bis dann,

Stephan

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