Leben wo andere Urlaub machen.

Unser Glück hier in Mecklenburg-Vorpommern ist es natürlich, dass wir dort leben, wo jedes Jahre viele viele Urlauber Urlaub machen. Wir haben die herrlichen Strände entlang der Ostsee, die Seen oder viele schöne Städtchen wie Rostock, Schwerin oder Stralsund. Und wir haben Inseln wie die Insel Rügen und Klaus Störtebeker. Ich könnte die Aufzählung noch lange weiterführen, mache hier aber mal einen Cut.

fullsizeoutput_1410Gestern ging es nämlich zu einem großen Familieausflug auf die Insel Rügen, genauer gesagt war der erste Stopp der Baumwipfelpfad in Prora. Gelegen im sogenannten Naturerbezentrum Rügen ging es dort knapp 40m in die Höhe, über den Bäumen um einen tollen Blick über die Insel zu bekommen. Gleichzeitig lernt man noch auf spielerische Art so einiges über die heimische Tier- und Pflanzenwelt.

fullsizeoutput_1411Da wir recht zeitig schon vor Ort waren, hielten sich die Besucherzahlen noch in Grenzen. So konnte man am höchten Punkt des Pfades ganz entspannt einen wunderbaren Blick genießen.

fullsizeoutput_140ffullsizeoutput_140aIm oberen Bild sieht man einen Teil des Jasmunder Bodden’s und im unteren Bild – Prora und Binz (verdeckt vom Wald).

Und ich muss sagen, das Wipfelpfad war echt eine tolle Sache und ich kann es jedem wirklich mal empfehlen dort hinzufahren und sich den gesamten Pfad in Ruhe anzuschauen. Egal ob allein oder eben als großer Familieausflug.

Nachdem Pfad ging es dann nach Prora, einen geschichtsträchtigen Ort. Auch wenn ich schon einige Male auf Rügen war, war ich gestern zum ersten Mal in Prora. Mein Onkel war dort zur DDR-Zeit stationiert, denn früher war Prora Sperrgebiet. Bekannt wurde Prora schon viel früher durch die sogenannten KdF-Bauten. Riesige Betonkomplexe, gebaut für die deutsche Bevölkerung (bis zu 20.000 Menschen gleichzeitig!) um dort Urlaub zu machen. Jedoch wurden diese Bauten nie wirklich fertig gestellt, einige unfertige Blöcke wurden nach dem 2.Weltkrieg wieder abgerissen und die restenlichen 5 Blöcke wurden ua. von der DDR und der NVA fertig gestellt und eben militärisch genutzt.

Nach dem Fall der Mauer verschand auch die NVA von dort und Prora als Speergebiet wurde wieder aufgehoben. Doch viele Jahre passierte dort nichts, was man auch heute noch sehen kann.

fullsizeoutput_1413Doch seit 2004 wird gegen den Verfall gearbeitet. Die Blöcke werden nach und nach saniert, verkauft und genutzt. So gibt es in einigen Blöcken mitterweile ein DDR-Museum, eine Jugendherberge, Ferienwöhnungen, Mietwohnungen, ein Hotel sowie Eigentumwohnungen.

fullsizeoutput_1412Und die renovierten Blöcke erinnern mal so garnicht als die alten grauen Betonklötze.

Nachdem wir uns auch Prora etwas angeschaut haben ging es zum Abschluss des Tages in das nur 5km entfernte Binz. Zu Binz muss man nicht soviel sagen, denn gerade jetzt in der Hauptsaison sind die Cafes und der Strand voll. Trotzdem wagten wir uns als „Einheimische“ direkt ins Zentrum und wurden mit warmen Ostseewasser und einem leckerem Eis belohnt. 😉

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Es war wie im Urlaub gestern und die restliche Woche auf Arbeit war auch super. Schön abwechslungsreich und auch mal wieder das Gefühl zu haben, etwas vernünftiges zu tun. In der Berufschule waren die letzten Woche ja eher von Video gucken und Zeit „absitzen“ geprägt. So tun kleine Erfolgserlebnisse auf Arbeit richtig gut.

Neben der Arbeit und dem Ausflug gestern war ich die Woche wieder fleißig Laufen, etwas Radeln und Schwimmen. Außerdem noch etwas am Computer. Ua. habe ich mir einmal das neue Debian 10 Linux angeschaut. Ist ja in der IT-Branche nicht ganz verkehrt, immer auf dem Laufenden zu sein. 😉

Bildschirmfoto 2019-07-08 um 19.06.14

Außerdem lese ich seit Dienstag ein neues Buch: „Der Weg nach vorn.“ von Bill Gates. Mitgründer von Microsoft schieb schon 1995, als Computer noch groß und das Internet klein war, viele beeindruckende Zukunftsvisionen die heute – 2019 für alle Alltäglich sind.

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Ich habe bis jetzt knapp 50 Seiten, bin aber doch erstaunt welche Ideen Bill Gates damals schon gehabt hat und was wir heute als normal hinnehmen. Der folgende Ausschnitt steht gleich auf Seite 5:

Wie gesagt, es beeindruckt mich schon sehr mit welchem Weitblick er in die Zukunft schaut und Prognosen aufstellt. Ich bin mal gespannt was das Buch noch für Überraschungen bereit hält.

Heute werde ich den Sonntag noch entspannt ausklingen lassen. Evtl. an den See oder eine Runde mit dem Rennrad drehen. Wichtig ist, zufrieden zu sein und auch einmal Abschalten zu können.

In diesem Sinne, habt einen schönen Sonntag!

Stephan


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