Der Kopf ist das Wichtigste.

Tja, wieder eine Woche vergangen und wieder eine Woche dichter am Ironman Austria in Klagenfurt. Anders als die letzten Wochen und Monaten habe ich diese Woche jedoch endgültig die Entscheidung getroffen dieses Jahr zur 20.Auflage nicht zu starten.

Naklar, die Entscheidung ist mir absolut nicht leicht gefallen. Schlechte Laune, Leere und die Frage nachdem Sinne des Lebens tauchen dann immer wieder auf?! Aber dann hat es Klick gemacht, der Körper ist nachdem Rennen in St.Pölten noch nicht wieder bei 100% und die langen, harten Trainings sind eher nach dem Motto: „Brechstange“. Darum habe ich mir gedacht: „Hey, warum tust du dir es dann an? Du musst nicht mehr davon Leben und hast nun eigentlich andere Prioritäten im Leben!“ Und genau das ist es, die Jahre als Profi waren unglaublich schön und haben mich viel gelehrt. Aber auch gezeigt, man muss zu 100% bei der Sache sein muss um gut zu sein.

Wie der Aboleser dieses Blogs weiß mache ich seit September letzten Jahres einen „Neustart“ im Leben. Was Richtiges, geregeltes wie jeder andere Mensch auch und jetzt, bei meinem Glück den Traumjob schlechthin! Genau und diesen neuen Lebensabschnitt will ich genießen und ebenfalls gut meistern. Das ist mein Anspruch und Ehrgeiz, früher im Leistungssport und heute in der Ausbildung bzw. Programmierung und IT.

Den Sport liebe ich noch immer und als Ausgleich gibt es nichts schöneres. Aber mittlerweile kann ich mich über eine Programmierung in C# oder neuerdings wieder Swift genauso darum freuen. Darum sehen ich meine Startabsage in Klagenfurt garnicht so negativ sondern freue mich über die vielen neuen Ziele im Leben. Die Woche dort verbringen wir trotzdem und werden am 1.Juli allen Startern am Streckenrand ordentlich zujubeln. :–)

Außerdem soll man niemals nie sagen und es wird in meinem Leben ganz sicher noch einen Ironman in Klagenfurt geben!!!

Nun liegt also der Fokus mehr auf der Ausbildung und das erlernen vom Neuem. Das Training geht trotzdem weiter, nur eben so wie der Kopf und Körper es sagt. So starteten meine Freundin und ich gestern beim 11.Teterower Bergringlauf und belegte am Ende den 2.Platz bei den Herren bzw. meine Freundin siegte bei den Frauen. Da die Strecke nicht ohne ist und es ganz schön auf und ab ging, machten wir heute eine entspannte lockere Rennradrunde bevor es zu Gewittern begann. Die Beine waren auch noch ordentlich schwer…

Und morgen hat mich der Alltag wieder und es geht wieder zur Berufsschule. Die letzte Woche vor dem Zensurenstop und da wollen die Lehrer es nochmal wissen. Wieviele Arbeiten wir diese Woche noch genau schreiben, weiß ich garnicht aber es sind einige. Das heißt auch heute noch ordentlich lernen, lernen, lernen.

Ich hoffe ihr hattet auch ein wunderbares Wochenende und hört alle auf euren Körper und Geist. Natürlich wird es auch bei mir sehr sportlich im Leben weitergehen, ohne geht es auch garnicht mehr! Aber denkt immer dran, jede Sekunde die jetzt gerade vergeht kommt im Leben niemals wieder zurück. Darum macht das, was euch glücklich macht!

Schönen Sonntag,

Stephan

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4 Gedanken zu “Der Kopf ist das Wichtigste.

  1. Hey Stephan,

    eine Absage ist nichts, was man als Sportler nicht verstehen könnte. Es gibt immer wieder Gründe das zu tun und ist nur allzu menschlich.
    Ich verfolge deinen Blog schon einige Zeit und frage mich, warum du als Profi unterwegs sein möchtest.
    Profi ist, wer damit sein Geld verdient und Leistungen erbringt, die eines solchen entsprechen. Beides ist bei dir nicht der Fall. Leider gibt es im Triathlon zuviele davon, die sich mit dem Kauf des Status dazu selbst ernennen.
    Ich finde es schade, weil dadurch die Qualität leidet.
    Mein Tipp für dich: Mache deinen Sport, habe
    Spaß dabei und konzentriere dich auf wichtige Dinge.

    Gefällt mir

  2. Trainings „mit der Brechstange“ kenne ich. Meine verspannten Schultern, Hüfte und Rücken danken es mir 😀
    Einfach mal auf sich selbst hören, anstatt mit dem Ego das Training durchzuziehen würde zumindest mir helfen 😉

    Alles Gute bei deiner Ausbildung (Bin selber Software Entwickler)

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo 😊
      Vielen lieben Dank! Ja, die Ausbildung und der Job ist super, das war definitiv die richtige Entscheidung nochmal etwas „Richtiges“ zu lernen. Ich bereue auch keinen Tag bisher 😀

      Mit dem Sport hat du ebenfalls absolut recht, manchmal muss man es einfach locker sehen und es auch genießen. 🙈

      Also 100%ig Zustimmung in allen Belangen! 😀👍🏻

      Beste Grüße,
      Stephan

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